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Papst Leo XIV. Beginnt Fastenzeitbesuche mit Pfarrei Santa Maria Regina Pacis

Fuente: Vatican News DE

Am 15. Februar 2026, noch vor dem Aschermittwoch, beginnt Papst Leo XIV. eine bedeutungsvolle Initiative: An jedem Sonntag der Fastenzeit wird er eine andere Pfarrei seines Bistums Rom besuchen. Den Auftakt macht die Gemeinde Santa Maria Regina Pacis in Ostia, einem Stadtteil, der als "Strand von Rom" bekannt ist, aber das ganze Jahr über mit erheblichen sozialen Herausforderungen kämpft.

Papst Leo XIV. Beginnt Fastenzeitbesuche mit Pfarrei Santa Maria Regina Pacis
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Ostia: Zwischen Küstencharme und Sozialen Problemen

Ostia, der historische Hafen des antiken Roms, präsentiert heute ein Gesicht voller Kontraste. Während die Küstenlage und die archäologischen Stätten Touristen anziehen, leben viele Einwohner in prekären Verhältnissen. Arbeitslosigkeit, Drogenhandel und soziale Ausgrenzung prägen den Alltag zahlreicher Familien in diesem Bezirk am Stadtrand der Ewigen Stadt.

"Der Geist des Herrn ruht auf mir, denn der Herr hat mich gesalbt. Er hat mich gesandt, damit ich den Armen eine frohe Botschaft bringe" (Lk 4,18). Diese Worte Jesu aus der Synagoge von Nazareth leiten das pastorale Handeln von Papst Leo XIV., besonders in den Randgebieten seiner Diözese.

Die Pfarrei Santa Maria Regina Pacis, gegründet in den 1960er Jahren während der großen Urbanisierungswelle Roms, steht exemplarisch für die Herausforderungen der Seelsorge in sozialen Brennpunkten. Unter der Leitung engagierter Priester und Laien entwickelte sich die Gemeinde zu einem Zentrum der Hoffnung für die lokale Bevölkerung.

Eine Fastenzeit der Begegnung und Nähe

Mit seinem Entschluss, die Fastenzeit 2026 durch persönliche Besuche in fünf verschiedenen Pfarreien zu gestalten, folgt Papst Leo XIV. dem Vorbild seines Vorgängers Franziskus, der stets die Nähe zu den Menschen und besonders zu den Ausgegrenzten suchte. Diese Initiative unterstreicht die Bedeutung der lokalen Kirchengemeinden als lebendige Zellen des Leibes Christi.

"Die Kirche muss zu den Menschen gehen, nicht warten, bis sie zu ihr kommt", erklärte der Papst bei der Ankündigung dieses Programms. "Besonders in der Fastenzeit sind wir aufgerufen, den Weg der Bekehrung gemeinsam zu gehen, in konkreter Solidarität mit unseren Brüdern und Schwestern."

Pastorale Herausforderungen in Roms Peripherien

Der Besuch in Ostia verdeutlicht die pastoralen Prioritäten des Papstes für sein Bistum Rom. In den vergangenen Jahren hat die Diözese verstärkt Programme zur Unterstützung benachteiligter Gemeinden entwickelt, von Jugendzentren bis hin zu Initiativen für Arbeitslose und Migranten.

"Selig sind die Armen im Geiste, denn ihnen gehört das Himmelreich" (Mt 5,3). Diese erste Seligpreisung der Bergpredigt erinnert daran, dass das Evangelium besonders den Benachteiligten gilt und von dort aus die ganze Gesellschaft verwandeln kann.

Die Gemeinde Santa Maria Regina Pacis betreibt mehrere Sozialprojekte: eine Suppenküche für Bedürftige, Nachhilfeunterricht für Kinder aus bildungsfernen Familien, und ein Zentrum für Drogenabhängige. Diese Initiativen zeigen, wie christliche Nächstenliebe konkret gelebt werden kann.

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Die Symbolik der Königin des Friedens

Der Titel der Pfarrei, "Maria, Königin des Friedens", ist in einem Stadtteil wie Ostia von besonderer Bedeutung. Wo soziale Spannungen und Gewalt den Alltag prägen, wird Maria als Friedensstifterin und Mutter aller angerufen. Die Marienfrömmigkeit, tief verwurzelt in der römischen Spiritualität, bietet einen Anker der Hoffnung.

Papst Leo XIV., bekannt für seine marianische Devotion, wird in seinem Besuch sicherlich diese Dimension der Volksfrömmigkeit würdigen. In einer Zeit globaler Konflikte und sozialer Unruhen ist das Zeugnis des Friedens, das von Maria ausgeht, von universaler Bedeutung.

Ökumenische und Interreligiöse Dimension

Ostia ist auch Heimat verschiedener religiöser Gemeinschaften. Neben der katholischen Mehrheit leben hier orthodoxe Christen, Protestanten, Muslime und Menschen anderen Glaubens. Die Pfarrei Santa Maria Regina Pacis hat sich in den vergangenen Jahren um den interreligiösen Dialog bemüht, besonders im Bereich der sozialen Arbeit.

"An eurer Liebe zueinander werden alle erkennen, dass ihr meine Jünger seid" (Joh 13,35). Diese Worte Jesu beim Letzten Abendmahl motivieren die Gemeinde, Brücken zu bauen und Zeichen der Einheit zu setzen.

Auswirkungen auf die Universalkirche

Der päpstliche Besuch in Ostia wird über die Grenzen Roms hinaus Beachtung finden. In einer Zeit, in der viele Diözesen weltweit mit ähnlichen Herausforderungen in städtischen Randgebieten kämpfen, kann das römische Modell der pastoralen Nähe als Inspiration dienen.

Die Botschaft ist klar: Die Kirche muss dort präsent sein, wo die Menschen leiden, kämpfen und hoffen. Sie muss ihre Türen öffnen und ihre Ressourcen für die Schwächsten einsetzen. Die Fastenzeit wird so zu einer Zeit der kollektiven Bekehrung und der erneuerten missionarischen Ausrichtung.

Papst Leo XIV. setzt mit diesem Besuch ein starkes Zeichen: Die Universalkirche beginnt in den konkreten lokalen Gemeinden, besonders dort, wo das Evangelium am dringendsten gebraucht wird. Santa Maria Regina Pacis wird so zum Symbol für eine Kirche, die den Weg Christi zu den Armen und Ausgegrenzten geht.


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