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Pfarreibesuch in Ostia: Die Papstpredigt

Fuente: Vatican News DE

Die Predigt von Papst Leo XIV beim Pfarreibesuch in Ostia war ein eindrucksvolles Zeugnis pastoraler Nähe. Der Heilige Vater sprach frei, direkt und mit spürbarer Emotion — und berührte damit die Herzen der Gläubigen in der überfüllten Pfarrkirche.

Pfarreibesuch in Ostia: Die Papstpredigt
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Der Text der Predigt: Kerngedanken

Ausgehend vom Sonntagsevangelium entfaltete der Papst drei zentrale Gedanken, die den Gläubigen als Leitfaden für die Fastenzeit dienen sollen.

1. Das Wort Gottes als Nahrung

„Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von jedem Wort, das aus Gottes Mund kommt" (Matthäus 4,4). Leo XIV betonte, dass die Bibel kein Museumsstück ist, sondern lebendiges Wort — „schärfer als jedes zweischneidige Schwert" (Hebräer 4,12). Er forderte die Gemeinde auf, täglich in der Schrift zu lesen, auch wenn es nur fünf Minuten sind.

2. Barmherzigkeit als Lebenshaltung

„Seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist" (Lukas 6,36). Der Papst erzählte die Geschichte einer Frau aus Ostia, die trotz eigener Armut regelmäßig Essen an noch Ärmere verteilt. „Das ist Kirche", sagte er. „Nicht die Gebäude, sondern die Menschen, die Christus in den Armen erkennen."

Er verwies auf das Gleichnis vom barmherzigen Samariter (Lukas 10,25-37) und fragte: „Wer ist dein Nächster? Nicht der, den du dir aussuchst — sondern der, den Gott dir auf den Weg stellt."

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3. Hoffnung, die trägt

„Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; aber die Liebe ist die größte unter ihnen" (1 Korinther 13,13). Der Papst sprach über die schwierige wirtschaftliche Lage vieler Familien in Ostia und ermutigte: „Hoffnung ist kein Wunschdenken. Hoffnung ist die Gewissheit, dass Gott treu ist — auch wenn die Umstände es nicht sind."

Er zitierte den Propheten Jesaja: „Die auf den Herrn hoffen, empfangen neue Kraft; sie heben die Schwingen empor wie Adler, sie laufen und werden nicht müde, sie gehen und werden nicht matt" (Jesaja 40,31).

Reaktionen der Gemeinde

Die Predigt wurde mehrfach von spontanem Applaus unterbrochen — ungewöhnlich für eine liturgische Feier, aber bezeichnend für die emotionale Kraft der Worte. Pfarrer Don Marco, der Gemeindepriester, sagte anschließend: „Der Papst hat genau die Worte gesprochen, die unsere Menschen brauchten."

Ein Aufruf zum Handeln

Leo XIV beendete seine Predigt mit einem konkreten Aufruf: „Geht hinaus und seid Zeugen der Liebe Gottes. Nicht mit großen Worten, sondern mit kleinen Taten. Ein Lächeln, eine helfende Hand, ein offenes Ohr — das ist das Evangelium im Alltag."

„So soll euer Licht leuchten vor den Menschen, damit sie eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen" (Matthäus 5,16). In Ostia leuchtete an diesem Tag das Licht besonders hell.


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