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Volltext der historischen Angelus-Ansprache: Papst Leo XIV. über Liebe als Erfüllung des Gesetzes

Fuente: Vatican News DE

Die Ansprache von Papst Leo XIV. beim traditionellen Mittagsgebet auf dem Petersplatz am 15. Februar wird bereits jetzt als eine der bedeutendsten päpstlichen Katechesen der jüngeren Kirchengeschichte betrachtet. Ihre Botschaft über die Liebe als Erfüllung des Gesetzes hat weltweit Resonanz gefunden und lädt zu einer tieferen Reflexion über die Essenz des christlichen Glaubens ein.

Volltext der historischen Angelus-Ansprache: Papst Leo XIV. über Liebe als Erfüllung des Gesetzes
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Im Folgenden präsentieren wir die vollständige, amtlich autorisierte deutsche Übersetzung dieser historischen Ansprache, die von Millionen von Gläubigen auf der ganzen Welt mit Spannung erwartet wurde.

Die Bergpredigt als spiritueller Kompass

Papst Leo XIV. eröffnete seine Katechese mit einem direkten Bezug zur Bergpredigt, jenem fundamentalen Text des Neuen Testaments, der in den Kapiteln 5-7 des Matthäusevangeliums überliefert ist. Diese Lehre Jesu, so betonte der Heilige Vater, stellt nicht nur eine historische Dokumentation dar, sondern bleibt auch heute der maßgebliche spirituelle Kompass für alle, die den christlichen Weg gehen wollen.

„Liebe Brüder und Schwestern, wenn wir die Worte Jesu in der Bergpredigt hören, dann vernehmen wir nicht nur eine Lehre aus vergangenen Zeiten, sondern eine lebendige Stimme, die auch heute zu uns spricht und uns zur Transformation unserer Herzen aufruft."

Der Papst unterstrich dabei die revolutionäre Natur von Jesu Botschaft, die gesellschaftliche Konventionen in Frage stellte und einen neuen Maßstab für zwischenmenschliche Beziehungen etablierte. Besonders hervorzuheben ist Jesu Forderung: „Wenn eure Gerechtigkeit nicht weit größer ist als die der Schriftgelehrten und der Pharisäer, werdet ihr nicht in das Himmelreich kommen" (Mt 5,20).

Die höhere Gerechtigkeit: Mehr als Gesetzesgehorsam

In einem der eindringlichsten Abschnitte seiner Ansprache erläuterte Papst Leo XIV. das Konzept der „höheren Gerechtigkeit", die Jesus von seinen Jüngern fordert. Diese Gerechtigkeit, so der Heilige Vater, unterscheidet sich fundamental von einer bloß legalistischen Religiosität.

„Die Pharisäer zur Zeit Jesu waren zweifellos fromme Menschen", erklärte der Papst. „Sie kannten das Gesetz in- und auswendig und bemühten sich um dessen peinlich genaue Einhaltung. Doch Jesus fordert etwas Radikaleres: eine Gerechtigkeit, die aus dem Herzen kommt und sich in authentischer Liebe manifestiert."

Diese höhere Gerechtigkeit zeigt sich konkret in verschiedenen Bereichen des Lebens:

In der Vergebungsbereitschaft: Jesus lehrt im Vaterunser: „Vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern" (Mt 6,12). Der Papst betonte, dass diese Vergebung nicht optional ist, sondern die Grundlage aller christlichen Spiritualität bildet.

In der Feindesliebe: Die radikalste Forderung Jesu: „Liebt eure Feinde und betet für die, die euch verfolgen" (Mt 5,44). Diese Liebe durchbricht menschliche Logik und öffnet neue Wege der Versöhnung.

In der praktischen Nächstenliebe: Jesus identifiziert sich mit den Geringsten: „Was ihr für einen meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan" (Mt 25,40).

Ein Aufruf zur spirituellen Revolution

Der Papst machte deutlich, dass die Botschaft Jesu nichts weniger als eine spirituelle Revolution darstellt. Sie fordert eine grundlegende Neuorientierung nicht nur des Verhaltens, sondern der inneren Haltung des Menschen.

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„Wir leben in einer Zeit", führte Leo XIV. aus, „in der es verlockend ist, sich hinter Vorschriften zu verstecken und dabei das Wesentliche zu übersehen: die radikale Liebe, zu der Christus uns aufruft."

Diese Liebe, so der Heilige Vater weiter, ist keine sentimentale Gefühlsregung, sondern eine bewusste Entscheidung des Willens. Sie manifestiert sich in konkreten Handlungen der Barmherzigkeit, Gerechtigkeit und Solidarität.

Praktische Umsetzung in der modernen Welt

In einem bemerkenswerten Abschnitt seiner Ansprache bot Papst Leo XIV. konkrete Wegweisung für die Umsetzung dieser hohen spirituellen Ideale in der komplexen Realität des 21. Jahrhunderts:

In der Familie: „Wahre Liebe zeigt sich nicht in perfekten Momenten", erklärte der Papst, „sondern in der täglichen Geduld, wenn Kinder schwierig sind, wenn der Partner uns enttäuscht, wenn das Zusammenleben zur Herausforderung wird."

In der Arbeitswelt: „Christliche Ethik bedeutet mehr als nur Ehrlichkeit in Geschäftsbeziehungen. Sie fordert uns auf, jeden Kollegen als Bruder oder Schwester zu sehen, unabhängig von seiner Position oder seinem gesellschaftlichen Status."

In der Politik und Gesellschaft: „Die Sorge um die Schwächsten ist kein politisches Programm, sondern christliche Pflicht. Flüchtlinge, Arme, Kranke – sie alle tragen das Antlitz Christi."

Eine Botschaft der Hoffnung

Gegen Ende seiner Ansprache wandte sich Papst Leo XIV. direkt an alle, die sich von den hohen moralischen Anforderungen des Evangeliums überfordert fühlen könnten. Seine Worte waren geprägt von tiefer pastoraler Sensibilität:

„Liebe Freunde, lasst euch nicht entmutigen von der Größe dieser Berufung. Gott erwartet keine Perfektion von uns, aber er erwartet Authentizität. Er ruft uns nicht dazu auf, Helden zu sein, sondern wahrhaftige Zeugen seiner Liebe."

Der Papst betonte, dass der Weg der Liebe ein lebenslanger Prozess ist, geprägt von Fortschritten und Rückschlägen, von Erfolgen und Fehlern. Entscheidend ist nicht die Perfektion, sondern die aufrichtige Bereitschaft zur ständigen Bekehrung des Herzens.

Ein Vermächtnis für die Zukunft

Die Angelus-Ansprache von Papst Leo XIV. vom 15. Februar wird zweifellos als Meilenstein seiner Amtszeit in die Geschichte eingehen. Sie knüpft an die große Tradition päpstlicher Sozialverkündigung an und verleiht ihr gleichzeitig eine neue Dringlichkeit und Klarheit.

In einer Zeit, in der die Welt von Konflikten, Ungerechtigkeit und wachsender Polarisierung geprägt ist, bietet diese päpstliche Botschaft eine alternative Vision: eine Gesellschaft, die auf der bedingungslosen Liebe gründet, wie sie Jesus in der Bergpredigt verkündet hat.

Die vollständige Dokumentation dieser historischen Ansprache steht symbolisch für das Bestreben der Kirche, die zeitlose Botschaft des Evangeliums in die Sprache und die Herausforderungen unserer Zeit zu übersetzen. Sie ist eine Einladung an alle Menschen guten Willens, an der Errichtung einer Zivilisation der Liebe mitzuwirken – einer Zivilisation, die ihre Fundamente nicht in Macht oder Reichtum findet, sondern in der radikalen Hingabe für das Wohl aller, besonders der Geringsten und Verletzlichsten unserer Gesellschaft.


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